Dierk Hausmann – Stadtplanung in der interkulturellen Stadt

nochmals vielen dank dass ich ein bisschen meine erfahrungen in der stadtplanung mit migration berichten dafür wir hatten in dieser woche in frankfurt einen bluetooth freitag zur eröffnung der ezb waren viele protestanten aus vielen ländern angereist und frankfurt war für einen tag weltmetropole und konnte spüren was es heißt wirklich weltmetropole zu sein mit allen vor und vor allen dingen auch mit den nachteilen ist der alltag in frankfurt nicht wie es im fernsehen zu sehen war aber frankfurt ist ja mehr hin immerhin eine intel interkulturelle stadt vielleicht vorweg zu den begriffen ich verwende ausländer migranten zu wander personen mit nicht deutschen pass hier synonym das reicht für diesen vortrag aus das muss nicht differenziert werden und interkulturell nenne ich das vorhandensein einer nation an eine maut ja die stadt frankfurt hat seit vielen jahren einen enormen zuwachs an bevölkerung die heute etwas über 700.000 einwohner nehmen jährlich um 10.000 einwohner zu nicht nur in frankfurt das ist in vielen großen städten so der ausländeranteil von 26 8 prozent frankfurt ist seit vielen vielen jahren stabil unabhängig von dieser jetzigen wachstumsperiode war in etwa in dieser höhe und knapp die hälfte aller stadtteile in knapp der hälfte aller stadtteile befinden sich mehr als 25 prozent ausländer wenn sie die haushalte und wohnungen vergleichen so ergibt sich ein rechnerisches defizit von wohnungen 20.000 wohnungen und neubau gibt es wie in vielen großen städten viel zu wenig die neubau rate in den letzten jahren im durchschnitt etwas höher als 3 2012 also um die 3000 wohnungen pro jahr reichen längst nicht aus um die zuwanderer und zuzüge vernünftig unterzubringen folge ist steigenden mieten und das seit jahren ich möchte zunächst auf die chancen von interkulturalität zu sprechen kommen um danach über unsere planung strategien zu berichten sie wissen früher war der wichtigste ort der integration von migranten der arbeitsplatz heute ist es das quartier das wohnquartier der ort in dem der lebensalltag sich abspielt der ort wo die begegnungen der menschen stattfinden die erste these soll sagen dass die migration dabei helfen kann einseitige nutzungs strukturen abzumildern hierfür habe ich das beispiel bahnhofsviertel ausgewählt das bahnhofsviertel in frankfurt entstanden um die jahrhundertwende des letzten jahrhunderts und sehr dicht bebaut mit block struktur und als geschäftsführer gemischt genutzt geplant heute ist es weitgehend einseitig dominiert durch büros banken hotels rotlicht und drogenmilieu wohnen die wohnnutzung ist durch die technisierung in den 1960 er und 1980 er jahren stark zurückgedrängt früher wohnten hier mal 11.000 einwohner heute sind es nur noch zweieinhalb tausend sie erkennen die orte wo die leute wohnen die überwiegend sich aus ausländern zusammensetzte an der roten farbe und es sind in der tat nur noch wohnen inseln trotzdem sie stabilisieren hier das wohnen und kern dafür sind die ausländischen bewohnern aber nicht nur durch ihre wohnungen wird der monostruktur entgegen wird sondern auch durch ihre gaststätten

durch ihre dienstleistungen ihre versorgungs und einzelhandels wegen stärken sie den stadtteil auch hier wieder erkennen sie das wohnen an den nun an der roten farbe die schwarzen sind die leerstände these 2 durch interkulturalität kann es gelingen sie kreationen zu hemmen aus der arbeit vor ort wissen wir dass bei dem zusammenleben von deutschen und ausländern fremdenfeindlichkeit und ängste ihren diffusen charakter verlieren wenn konflikte offen ausgetragen werden im fall der hazrat fatima moschee hier im bild im stadtteil hausen das ist ein stadtteil etwa 6 km vom innenstadt von der innenstadt entfernt gab es heftige proteste der bewohner gegen den bau der neuen moschee in vielen öffentlichen sitzungen mit großer medialer beteiligung ist es gelungen diese situation zu befriedigen dabei hat sich auch die damalige op sehr stark mit eingebracht und geholfen diese situation herzustellen die moschee ist mittlerweile im bauch wenn auch verzögert das hängt aber mit den finanziellen problemen der gemeinde zusammen ein zweites beispiel die frankenallee im stadtteil gallus einem ehemaligen arbeiterviertel unmittelbar nördlich des bahnhofs mit traditionell hohem ausländeranteil fast 50 prozent hier ging es um die neugestaltung der drei kilometer langen zentralen grünachse sie können das im plan unten sehen grünen wand was quer oder längs durch das bild läuft bei dieser auseinandersetzung ging es um die frage wie soll diese allee künftig welchen charakter soll diese allee künftig haben soll sie eine datei promenade sein oder soll sie raum sein für selbstdarstellung unterschiedlicher gruppen und ihre herkunftsländer in den bildern oben erkennen sie auf der linken seite den derzeitigen zustand der allee und rechts die umgestaltung es gab wie eine vielzahl von sitzungen des stadtteilbeirates soziale stadt auf dem hardt um die lösung gerungen dabei ist interessant zu sehen dass die gegner der einen wie der anderen variante quer durch die linien und quer durch die nationalitäten ging schließlich konnte die lösung stadtteil promenade hier rechts nochmal dargestellt eine mehrheit überzeugen sie wurde und wird immer noch jetzt realisiert übrigens gestalterisch wird sie sich gar nicht so sehr stark davon der anderen variante darstellungs raum unterschiedlicher herkunftsländer unterscheiden wichtig war der offene diskurs der war hart und schmerzlich und muss es auch sein es nämlich unvermeidlich dritte these zur aufrechterhaltung wohnortnahe versorgung ist die migranten ökonomie immer wichtiger geworden in den letzten jahren insbesondere in den stadtvierteln außerhalb der gründerzeit quartiere gibt es vielerorts ernste versorgungsprobleme geschäfte dienstleistungs leben müssen schließen weil verbrauchermärkte abseits der wohngebiete ihnen das wasser abgraben ausländer leben von migranten betriebenes kleinen gewerbe und handwerk ist dann oft entscheidender wenn dich der einzige versorgungsträger auf der link im linken bild das beispiel engelsruhe am westlichen stadtrand der stadt frankfurt und rechts normal das bahnhofsviertel als steht für die mono strukturierten weitgehend monostruktur hätten gebiete diese vier wohnungseigentum von migranten können auch in schwierigen stadtteilen das trading down bremsen im stadtteil engelsruhe oder liebe liederbach haben migranten wohnungseinheiten einer privatisierten wohn zeile aus der ära der 90er jahre gekauft und renoviert abriss diskussionen waren damit vom tisch und der stadtteil und der stadt erneuerung ist geholfen beziehungsweise wurde mächtig unterstützt weniger positiv verliefen hauskäufe von

migranten im stadtteil alt sachsenhausen anders als in unterliederbach gab es hier viele spektakuläre spekulative aufkäufe die die sanierung quartier er behinderten keine verkaufswelle keine anzeigen von renovierungsmaßnahmen die bausubstanz verrottete weiter immerhin der abbruch dieser denkmalgeschützten barocken bausubstanz ich wurde verhindert beziehungsweise unterblieb fünfte these migration oder interkulturalität ist oft eine bereicherung verbunden mit einer bereicherung des sozialen und kulturellen lebens kulturelle aktivitäten von migranten sind wichtig wenn sie sich nicht abschotten oder in die hinterhöfe verziehen positives beispiel die merkez moschee im bahnhofsviertel mit öffentlichen café verkaufsläden und vielen öffentlichen veranstaltungen oder das türkische günes theater und der boxclub kirche im gallus mittlerweile beide teile des stadtteil- und freizeitzentrum tewes im gallus sexy these zuwanderer beleben den öffentlichen die öffentlichen räume migranten bringen ihre gewohnheiten aus ihren heimatländern mit wo meist mehr leben im öffentlichen raum stattfindet das macht die räume bunter und beliebte und belebter wie hier das quellen und auch das fußballspielen im ostpark übrigens nicht nur im sonnenschein sondern auch wenn es regnet kann man das bewundern leben und aufenthalt auf den gehwegen und plätzen erhöht natürlich auch die soziale kontrolle und das sicherheitsgefühl wie hier im bahnhofsviertel wo jeden nachmittag bis in den abend hinein die alten männer vor dem türkischen café sitzen rechtes bild während sich auf der anderen straßenseite regelmäßig vor der drogenhilfe einrichtungen café fix linkes bild die offene drogenszene ausbreitet und in abständen von der polizei wieder auseinander getrieben wird diese positiven seiten der interkulturalität und die chancen für die stadtentwicklung stellen sich natürlich nicht von selbst ein nicht nur sind nicht nur sondern es gibt viele gefahren risiken stichworte parallelgesellschaften fremdenfeindlichkeit und ängste religiöser fundamenten fundamentalismus und fanatismus import von schattenwirtschaft mafiösen strukturen in den medien wird dies zur zeit besonders breit und manchmal auch zu sensationslüstern tage stellt darf es nicht unterschätzen die rötlich und die drogenszene wird in frankfurt seit einiger zeit mehrheitlich von südosteuropäer beherrscht was nicht heißt dass die drogenszene nicht da wäre wenn keine mit an da wären aber sie wird eben im augenblick von migranten beherrscht welche baulichen und städtebauliche strukturen unterstützen die chancen von migration iom welche planerische strategien und instrumente helfen negative entwicklungen zu vermeiden oder einzudämmen ich nehme auch hier zunächst als beispiel das bahnhofsviertel im plan unten rot gekennzeichnet zwischen innenstadt und hauptbahnhof gelegen aus unseren erfahrungen ist das leitbild europäische stadt hat gute voraussetzungen für gelingende integration durch hohe bebauungsdichte gemischte nutzungen kleinteiligkeit und kurze wege ist es besonders geeignet migranten aufzunehmen es hat eine hohe anpassungsfähigkeit kann also auf unterschiedliche bedürfnisse reagieren und ein ausreichendes maß an offenheit bzw auch schutzmöglichkeiten und rückzugsmöglichkeiten unsere planerischen strategien zielen darauf ganz besonders hier das wohnen zurückzugewinnen die wohnanteil wieder zu erhöhen hierzu haben wir bebauungsplänen mit festen

wohnanteil festgesetzt und aufgestellt und ein spezielles förderprogramm für die umwandlung von gewerbe in wohnen oder für die schaffung von neuem wohnraum aufgelegt ferner soll der durchgangsverkehr reduziert werden in diesem viertel besonders wichtig weil er eben auf in zentraler lage liegt der öffentliche raum soll verbessert werden aufenthaltsqualität verbessert werden und mit der umgebung besser vernetzt werden so dass das viertel sich noch stärker oder besser noch zum mainufer hin orientieren kann und öffnen kann und schließlich soll die karmeliter schule einzige schule im viertel zu einer stadtteilschule ausgebaut werden also die grund und hauptschule sollen mit vielfältigen außerschulischen stadtteilbezogenen aktivitäten wie erwachsenenbildung kombi sportveranstaltung alle arten so weiter aufgefüllt werden parallel dazu befindet sich auf dem schulgelände zwei spezialschulen für hochbegabte beziehungsweise eine schule für gehörlose die wir sehr wichtig finden und weil sie in den stadtteil hinein bewohner außerhalb des viertels führen und damit die offenheit des viertels beziehungsweise die vernetzung des viertels mit der umgebung unterstützen neben der typischen blog struktur gibt es in dem gründerzeit gürtel industrie und gewerbegebiete die stadt mit wohnen durchmischt sind das so genannten ehemaligen arbeiter verlieren hierzu gehört das gallus im plan gelb hervorgehoben diese viertel befinden sich wie überall in einem tiefgreifenden umstrukturierungsprozess der deindustrialisierung und in diesem zustand ist die folge dass viele alte fabrik und leerer lager gebäude leer stehen bzw unter genutzt sind sie sind eine wichtige anlaufstelle für zuwanderer weil sie noch relativ günstige mieten haben und günstige kaufpreise weil sie in ihren nischen in diesem ehemaligen industriegebäude bieten für firmengründung und kulturelle einrichtungen und weil sie sich durch ihre struktur aus selbst stabilisieren allzu heftige aufwertung prozesse stichwort gentrifizierung finden wenn überhaupt doch nur sehr langsam statt als maßnahmen für dieses stadtviertel haben wir uns vorgenommen möglichst viele dieser gewerbe und industrie gebäude zu erhalten weil sie eben die funktion haben übergangs nutzung mission nutzungen zu beherbergen aber weil sie eben auch die erinnerung an die geschichte dieser stadtteile wachhält wir wollen und haben auch milieus satzungen hier festgestellt und wir wollen bei neubauten einen pflichtanteil an geförderten wohnungen durchsetzen wir haben unten sehen sie das schon erwähnte stadtteil und freizeitzentrum thevis in dem sich auch das kühle starter und der boxclub tief befindet in dem ehemaligen gebäude einer schleifmittel fabrik oder hier ein neubau direkt an der frankenallee in denen ein in dem es gelungen ist hin oder indem dem investor aufgedrückt worden ist sozialwohnungen 30% sozialwohnungen zu bauen andere probleme und meister auch gravierende ergeben sich in den gebieten am stadtrand diese gebiete am stadtrand sind gekennzeichnet durch das leitbild der gegliederten aufgelockerten stadt also zeilen bebauung offene fließen räume und grünzonen und regiere nutzungs trennung gebaut wurden sie in den 20er jahren vor allem aber eine 1950 und 1970 er jahren und hier sind es insbesondere die großsiedlung der 19 siebziger jahre die schwierige situation uns vor schwierige situationen stellen im plan oder als beispiel habe ich das wohngebiet engl to unterliederbach im

plan mit einem kreis das ist der linke kreis ringelt und der andere kreis sah ich die innenstadt sind etwa zehn kilometer auseinander diese gebiete sind für die migration oder für unser thema besonders wichtig was ich hier künftig die so viele migranten derzeit schon viele migranten wohnen aber künftig noch mehr wohnen werden weil das die gebiete sind mit den mit den großen bestand an bewegungs und mit bindungen und das sind eben traditionell auch die wohnstätten von den migranten von migranten sie sind ihre probleme sind bekannt sind eine wohnsiedlung keine wohnortnahen arbeitsstätten und dienstleistungen auf wenig anpassungsfähige wohnkomplexe weil sie so groß sind nicht anpassungsfähig anders als die patientin stadtgebiete klein parzellierten stadtgebiete und oft eine schlechte anbindung an den öffentlichen verkehr wie auch im beispiel unterliederbach unsere strategie zielt darauf hier für dieses gebiet eine neue stadtteil mitte zu schaffen das ist der bereich die oben im plan die reine zeilen bebauung sehen dann ist im unten im maßnahmenplan künftigen konzept plan diese zeilen struktur unterbrochen in der mitte etwa durch querstellen von gebäuden hier noch mal im bild unten links zu sehen wo sich das künftige stadtteilzentrum dann befinden soll weiterhin soll die ecke schoss zonen in diesen gebieten würden geöffnet werden für bewohner getragene einrichtung es soll erreicht werden dass die schule eine die funktion einer stadtteilschule übernimmt und gleichzeitig wurde versucht durch eine kampagne dieses image des gebietes zu heben und auch arbeitsstätten anzusiedeln inspektoren im bereich der autobahnauffahrt das ist im klaren in den beiden plänen auf der linken bildhälfte zu sehen das ist die a 66 an der bestehen eigentlich gute voraussetzungen für solche ansiedlung von ectr von arbeitsstätten nur kurz möchte ich noch streifen die zwischen zonen oder metro zonen also das thema der iba 2013 in hamburg sie stellen überall in großstädten ein erhebliches potenzial da ihre bedeutung wird künftig noch zunehmen wenn die traditionellen flächen reservoirs aufgebraucht sind oder zu teuer geworden sind städtische möglichkeit räume innovativ für innovative wohn und lebensformen experimental raum urbanes labor hat michael koch sie neulich genannt vielleicht etwas zu euphorisch aber ein kern ist da dran in frankfurt steht hierfür gewisser weise der osthafen mal kurz die gebiete zusammengefasst also innenstadtlagen innenstadtnahes innenstadtnahe viertel mit bestands orientierten strategien und baulichen unterhalt und nutzen baulicher nischen die siedlung am stadtrand mit im fokus auf die freiflächen und siedlungs- ergänzenden erweiterungen und die metro zonen mit beidem der qualifizierung des bestandes und der freiflächen sowie deren vernetzung die stadt frankfurt hat 2010 ein umfassendes integration und diversität konzept beschlossen darin heißt es unter dem punkt eine integrierte stadtentwicklung zitat gefühlte wahrgenommen oder tatsächliche parallelgesellschaften sollen verhindert werden dabei ist zwischen selbst gewählter und freiwilliger situation zu unterscheiden im rahmen politischer möglichkeiten in einem freien mietwohnungsmarkt wollen wir darauf achten dass sich unterschiedliche gruppen gleichermaßen auf die stadtteile verteilen oder das maßnahmen ausgleichend wirken zitat ende in diesem sinne möchte ich abschließend einige grundlegende these noch einmal für die unsere profession

die stadtplanung zur diskussion stellen und beginnen mit der quartiers ebene sie soll gekennzeichnet seien durch ein großes maß an offenheit und anpassungsfähigkeit und ein mindestmaß an neutralität die moscheen müssen raus aus den innenhöfen und müssen an die straße aber aber es ist ein gewisses maß an segregation notwendig ist muss in großstädten wie frankfurt auch immer einen gebiet geben das als port of arrival für migranten dient und das gallus ist ein solcher ort und so lange eine solche segregation sich bildet und offen bleibt ist dagegen auch nichts zu sagen und es ist notwendig unvermeidlich es ist natürlich schwer von außen festzustellen wann eine solche segregation erzwungen müsse und wann eine integration freiwillig ist das gelingt nur durch ganz engen kontakt mit den bewohnern dort durch quartiersmanagement und durch kontakt mit den islamischen gemeinden zweiter punkt der öffentliche raum straßen und plätze grünräume müssen sicher und leicht zugänglich sein nutzungs neutral und nutzungs offen wichtig ist dass mehr raum zum verweilen gegeben wird an möglichst vielen orten es kommt nicht auf den aufwand an sondern an möglichst viel auf die quantität meiner ansicht nach ein schönes beispiel für wenig aufwand und großem effekt ist das beispiel weser 5 hier im bild in den beiden bildern unten versucht zu visualisieren an der stark befahrenen gutleutstraße im gallus ecke weserstraße wird unter dem schönen vordach der weiß frauenkirche ein bekannter treff für obdachlose alkohol und drogenkranke ein einfaches holzpodest errichtet und 14 tage lang jeden abend ein fest gefeiert mit großem erfolg nachdem sich das nämlich herumgesprochen hatte trafen sich dort viele bewohner nicht nur aus dem viertel sondern aus anliegenden stadtteilen ausländer deutsche hotelgäste banker als studentin der nahen städelschule aus einer herren ländern natürlich wichtig diese planung muss mit den bewohnern passieren viel wichtiger oder noch wichtiger eigentlich dass die pflege hier auf dauer durch die bewohner eigentlich nur sicher zu stellen ist das passiert idealerweise im paten schaffen dritter punkt wohnungs hat die wohnung die wohnungsversorgung hier kommt es darauf an ein vielfältiges wohnungsangebot möglich vielfältig vor allem im mittleren unteren preissegment vorzuhalten oder dafür zu sorgen dass es geschaffen wird dabei kommt es darauf an flexible neutrale grundrisse nutzungs neutrale grundrisse zu haben genossenschaftliches gemeinschaftliches wohnen zu fördern wobei es meines erachtens aus unserer erfahrung nach keine merkmale migrant spezifischer wohn architektur gibt und auch nicht geben sollte dargestellt ist hier das beispiel der mcnair kaserne umbau einer von den amerikanern als kaserne von mit 125 wohnungen im ersten und zweiten wie ich fördern wie ich gefördert das besondere ist hier das auf einem flur nur türkisch familien auf einem andern polnischer und auf einem dritten nur marokkanische usw familien wohnen spöttisch polen oder türken flur genannt aber das funktioniert seit zehn jahren allerdings mit dichter betreuung bis sehr gut hier nochmal die lage zur engel zu holen im kreis die mcnair kaserne sie hat sich auch weil sie im erdgeschoss einige stadtteile bezogen und gemeinschaftseinrichtungen hat zu einer art zentrum für die umliegende wohnbebauung entwickelt letzter punkt

aktie aktivierung der bewohner natürlich ist die light teilhabe und mitwirkung von migranten in planungsprozessen umgehbar und notwendig dass in unserer erfahrung nach am besten in gesicherten formalen formellen verfahren gewährleistet die programme soziale stadt oder auch umbau stadtumbau sehen so etwas ja vom fördergeber hervor solche planungen dauern ja zehn jahre manchmal etwas länger das ist ein zeitraum in dem es durchaus gelingt eigentlich überall bei uns wo wir das versucht haben frankfurt auf migranten intensiv in diesem beteiligungsprozess einzubeziehen also das vorurteil man kriegt die nicht in diese versammlung ein gilt vielleicht für bebauungsplan beteiligungen wo es ein oder zweimal in dem verfahren dann nur stattfindet bei diesem langfristig angelegten oder längerfristig an gerichten planungsprozessen klingt das ganz besonders klingt es mit sicherheit vielleicht ähnlich wie mein vorredner darauf wert gelegt hat festzustellen dass migration unvermeidlich ist ja so möchte ich hier feststellen dass segregation ebenso unvermeidlich ist kommt darauf an damit vernünftig umzugehen vielen dank